SCHÜTTUNG
FAKTEN & HINTERGRÜNDE.
Lose, ungebundene Trockenschüttungen (Perlite, Blähton) können sich über die Jahre unter Vibrationen und Trittbelastung verschieben und setzen. Der Fachbegriff dafür ist „Verrieseln". Die Folge: Der Estrich sackt stellenweise ab und Fliesen oder Parkett reißen. Unsere zementgebundene Schüttung härtet komplett aus und kann sich nicht mehr bewegen.
In alten Gebäuden sind die Decken oft für schwere Lasten nicht ausgelegt. Während konventioneller Beton ca. 2.300 kg/m³ wiegt, bringt unsere EPS-Leichtschüttung je nach Mischung nur ca. 300–500 kg/m³ auf die Waage. So können auch große Höhenunterschiede ausgeglichen werden, ohne die Tragfähigkeit der alten Holzbalken zu gefährden.
Ein häufiges Bedenken bei Holzbalkendecken: „Schadet die Feuchtigkeit aus der Schüttung dem Holz?" Die Antwort: Die Mischung wird erdfeucht verarbeitet, nicht nass gegossen. Der Großteil des Anmachwassers wird beim Abbinden des Zements chemisch gebunden. Zusätzlich verlegen wir grundsätzlich eine Feuchtigkeitssperre auf dem Holzboden, bevor geschüttet wird.
Da der Zement im Gemisch rasch abbindet, ist die Schüttung in der Regel schon nach 24–48 Stunden begehbar. Die nachfolgenden Gewerke (Dämmung, Estrich) können also zeitnah weiterarbeiten. Im Vergleich: Konventioneller Beton braucht für die gleiche Festigkeit oft mehrere Tage.
Lose, ungebundene Trockenschüttungen (Perlite, Blähton) können sich über die Jahre unter Vibrationen und Trittbelastung verschieben und setzen. Der Fachbegriff dafür ist „Verrieseln". Die Folge: Der Estrich sackt stellenweise ab und Fliesen oder Parkett reißen. Unsere zementgebundene Schüttung härtet komplett aus und kann sich nicht mehr bewegen.
EBENER UNTERGRUND FÜR JEDEN AUFBAU.
Starre Dämmplatten können nicht sauber um kreuzende Rohre verlegt werden — es entstehen Hohlräume und Wackelstellen. Die zementgebundene Leichtschüttung fließt dagegen lückenlos um jedes Rohr und härtet zu einer festen, tragfähigen Ebene aus.
Rohre und Leitungen einschütten.
Die häufigste Aufgabe: Heizungs- und Sanitärrohre auf der Rohdecke werden komplett mit der gebundenen Schüttung ausgeglichen. Statt Dämmplatten umständlich auszuschneiden, wird die Schüttung maschinell eingebracht und ebnet die Rohrleitungsebene vollflächig ein.

Leichter Höhenausgleich.
In Altbauten sind Decken oft uneben oder schief. Konventioneller Beton wäre viel zu schwer für die alten Holzbalken. Unsere EPS-Leichtschüttung wiegt nur einen Bruchteil davon und gleicht selbst extreme Höhenunterschiede statisch unbedenklich aus.
Gebunden statt lose.
Im Gegensatz zu losen Trockenschüttungen (z. B. Perlite), die sich unter Belastung setzen und verschieben können, bindet unsere Schüttung durch den Zementanteil komplett ab. Es entsteht eine feste Platte, die sich auch nach Jahrzehnten nicht verändert.

Warum gebundene Schüttung Pflicht ist.
Unser Vorgehen.
In fünf Schritten von der Rohdecke zur fertigen, planebenen Ausgleichsebene.
Häufig gestellte Fragen.
Immer dann, wenn auf der Rohdecke Heizungs-, Sanitär- oder Elektroleitungen verlaufen, die vor dem Estricheinbau eingebettet werden müssen. Auch bei stark unebenen Böden oder großen Höhenunterschieden (z. B. im Altbau) ist eine Schüttung die richtige Lösung, um eine planebene Fläche für Dämmung und Estrich herzustellen.