BESCHICHTUNG
Haltbarkeit & Baupraxis.
Eine Bodenbeschichtung ist keine Farbe, die man einfach aufrollt. Damit das Harz dauerhaft hält, muss der Beton mechanisch vorbereitet werden. Wir entfernen die glatte Zementschlämme (Sinterhaut) großflächig mit Kugelstrahlmaschinen und erzeugen eine definierte Rauigkeit. Erst dann kann die Grundierung kapillar in den Beton eindringen und eine belastbare Verbindung eingehen.
In Erdgeschossen und Kellern drückt oft Feuchtigkeit von unten durch den Beton. Wird darauf direkt eine dichte Harzbeschichtung aufgebracht, bilden sich Blasen und die Schicht löst sich ab. Wir setzen in solchen Fällen eine spezielle Feuchtigkeitssperre (Dampfbremse) als erste Schicht ein, die den Wasserdampfdruck kontrolliert und die Beschichtung dauerhaft schützt.
In Logistikzentren und Lagerhallen beansprucht der tägliche Staplerverkehr den Boden extrem — vor allem die Lenk- und Rangierbewegungen erzeugen enorme Scherkräfte. Unsere Systemaufbauten sind auf diese Belastung ausgelegt. Durch den mehrschichtigen Aufbau mit hoher Haftzugfestigkeit halten die Beschichtungen auch jahrelangem Schwerlastverkehr stand.
Die Rutschhemmung einer Bodenbeschichtung wird nicht dem Zufall überlassen. Je nach Einsatzzweck streuen wir Quarzsand oder Korund in die noch nasse Deckschicht ein und versiegeln anschließend. So können wir die Rutschhemmklasse exakt auf die Anforderung abstimmen — von R9 für trockene Büro- und Lagerflächen bis R13 für nassbelastete Lebensmittelbetriebe und Großküchen.
Eine Bodenbeschichtung ist keine Farbe, die man einfach aufrollt. Damit das Harz dauerhaft hält, muss der Beton mechanisch vorbereitet werden. Wir entfernen die glatte Zementschlämme (Sinterhaut) großflächig mit Kugelstrahlmaschinen und erzeugen eine definierte Rauigkeit. Erst dann kann die Grundierung kapillar in den Beton eindringen und eine belastbare Verbindung eingehen.
DAS RICHTIGE SYSTEM FÜR DEINE ANFORDERUNG.
Welches Beschichtungssystem das richtige ist, hängt von der Nutzung ab. Staplerverkehr, UV-Belastung oder enger Zeitplan — jedes System hat seine klare Stärke.
Epoxidharz (EP).
Dreischichtiger Aufbau. Beständig gegen Chemikalien, Öle, Kraftstoffe und Tausalz. Das meistverwendete System für Hallen, Tiefgaragen und Produktionsstätten — nicht UV-beständig, daher ausschließlich im Innenbereich.
Polyurethan (PU).
Elastisch, fußwarm und UV-beständig. PU überbrückt feine Risse und vergilbt auch bei direkter Sonneneinstrahlung nicht. Für Büros, Showrooms und Gewerberäume ebenso wie für Parkdecks und Balkone.
Acrylharz.
Härtet in unter zwei Stunden aus — auch bei Minusgraden. Nachts aufgetragen, morgens voll belastbar. Für Produktionshallen, Supermärkte, Kühlhäuser und überall dort, wo Stillstand keine Option ist.
Chipsystem.
Acryl-Flocken auf Epoxidharz, versiegelt mit Klarlack. Robust, rutschhemmend und pflegeleicht — hält Öl, Bremsflüssigkeit und Reifenabrieb stand. Der meistgefragte Boden für Garagen und Werkstätten.
Warum Kugelstrahlen Pflicht ist.
Unser Vorgehen.
Von der Untergrundprüfung bis zur belastbaren Oberfläche — jeder Schritt ist entscheidend für die Haltbarkeit der Beschichtung.
Häufig gestellte Fragen.
Die Kosten hängen vom System, der Fläche und dem Zustand des Untergrunds ab. Eine Epoxidharz-Beschichtung im klassischen 3-Schicht-Aufbau liegt erfahrungsgemäß ab ca. 50 €/m² netto. PU-Systeme sind etwas teurer, PMMA aufgrund der schnellen Aushärtung nochmals darüber. Dazu kommt die Untergrundvorbereitung (Kugelstrahlen). Wir kalkulieren jedes Projekt individuell nach Aufmaß.