FLIESSESTRICH
Toleranzen & Baupraxis.
Je dünner der Estrich über den Heizrohren, desto schneller reagiert die Fußbodenheizung. Die Norm (DIN 18560-2) schreibt für reguläre Heizestriche mindestens 45 mm Rohrüberdeckung vor. Wir verwenden spezielle Fließestrich-Systeme (CTF/CAF), die für reduzierte Rohrüberdeckungen ab 35 mm bauaufsichtlich zugelassen sind (herstellerabhängig). Das spart Aufbauhöhe — besonders wertvoll bei Sanierungen — und sorgt für eine deutlich schnellere Wärmereaktion.
Moderne Großformatfliesen (ab 120x60 cm) erfordern einen absolut planen Untergrund. Wir garantieren bei Ausführung die erhöhten Maßtoleranzen im Hochbau nach DIN 18202 (Tabelle 3, Zeile 4). Durch exaktes, lasergestütztes Nivellieren und das fachgerechte Durchschlagen der Fließmasse übergeben wir eine planebene Oberfläche für die direkte Belegung.
Mit modernster Silo- und Maschinentechnik realisieren wir Objektbaustellen mit Tagesleistungen von bis zu 1.500 m². Dabei arbeiten wir statisch streng nach DIN 18560-2: Calciumsulfat-Estriche (CAF) planen wir für Großflächen komplett fugenlos. Für Zementsysteme (CTF) erstellen wir vorab einen verbindlichen Fugenschnittplan, um Spannungsrisse im Aushärtungsprozess systematisch auszuschließen.
Anstatt ungenauer Pauschalabsprachen bei stark schwankenden Rohbetonhöhen rechnen wir unsere Leistungen strikt nach VOB/C (DIN 18353) ab. Die Abrechnung erfolgt auf Basis eines lasergestützten Aufmaßes und der tatsächlich verbauten Materialtonnage. Dies gewährleistet eine verlässliche und absolut transparente Baukostenkalkulation für Bauherren und Architekten.
Je dünner der Estrich über den Heizrohren, desto schneller reagiert die Fußbodenheizung. Die Norm (DIN 18560-2) schreibt für reguläre Heizestriche mindestens 45 mm Rohrüberdeckung vor. Wir verwenden spezielle Fließestrich-Systeme (CTF/CAF), die für reduzierte Rohrüberdeckungen ab 35 mm bauaufsichtlich zugelassen sind (herstellerabhängig). Das spart Aufbauhöhe — besonders wertvoll bei Sanierungen — und sorgt für eine deutlich schnellere Wärmereaktion.
DIE RICHTIGE WAHL FÜR DEIN BAUVORHABEN.
Zwei mineralische Bindemittel, ein klarer Favorit — und der wichtigste Einsatzgrund: Fußbodenheizung.
Zement (CTF).
Bewährt, wasserfest und in der Praxis die wenigsten Probleme. Je nach Hersteller und Produktsystem sind Wärmeleitwerte bis λ 1,8 W/(m·K) erreichbar. Auch in Feuchträumen und Bädern einsetzbar — im Gegensatz zu CAF.
Calciumsulfat (CAF).
Extrem hohe Biegezugfestigkeit. Wenn viele große Räume am Stück und komplett ohne Dehnungsfugen gegossen werden sollen, ist CAF die richtige Wahl.
Fußbodenheizung.
Fließestrich umschließt Heizrohre lückenlos und überträgt die Wärme optimal an die Oberfläche. Mit zugelassenen Systemen sind Rohrüberdeckungen ab 35 mm möglich (herstellerabhängig) — das senkt die Aufbauhöhe und verbessert die Reaktionszeit der Heizung.
Unsere Empfehlung aus der Praxis.
Unser Vorgehen.
Ein zügiger und fehlerfreier Bauablauf vom ersten Lasermesspunkt bis zur belegreifen Übergabe an den Bodenleger.
Häufig gestellte Fragen.
Zement (CTF) ist unser Favorit: Er ist wasserbeständig, bereitet in der Praxis weniger Probleme und kann je nach Hersteller sehr hohe Wärmeleitwerte erreichen. Calciumsulfat (CAF) punktet mit höherer Biegezugfestigkeit — ideal wenn große Flächen komplett ohne Dehnungsfugen gegossen werden sollen.